... zwei Bücher. Das eine davon hörte ich als Hörbuch auf der Rückfahrt - Stau in Karlsruhe ist nur noch halb so blöd, wenn frau sich stattdessen über den CIRCLE aufregen kann (- und nachher postet sie dann doch wieder, die Frau Mlody). Spannende Vision, nicht so super gut geschrieben, sprich: es gibt die ein oder andere Länge und außer der Hauptfigur, Mae, und evtl. noch ihrem "Lover" - eine stete ejaculatio präcox und damit DER unreife unsympathische Nerd schlechthin - bleiben alle anderen Protagonistinnen blass. Wir können uns nicht vorstellen, was sie vor dem CIRCLE taten - aber vielleicht ist das auch Absicht? Gruselig auf jeden Fall, diese "Transparente Welt", "Verschweigen ist Verbrechen!" Ich glaube, wenn ich es gelesen hätte, hätte ich es langweiliger gefunden, aber Torben Kessler bringt beim Vorlesen den "suspense" hinein, der in der Beschreibung angekündigt wird.
Das zweite las ich im Urlaub - noch nicht vollständig. Und ich freue mich schon auf mein Bett heute, daneben liegt es nämlich: Paul Bogard, Die Nacht - Reise in eine verschwindende Welt und wartet... im Dunkeln. Was wir heutzutage halt "Dunkel" nennen. Wer hätte gedacht, dass Licht eine Verschmutzung sein kann? Das Buch hat mir die Augen geöffnet - vor allem beim Nachdenken darüber, warum wir der Nacht so wenig trauen, warum wir Unmengen an Ressourcen verschwenden, um die Nacht zu eliminieren, um "sicherer" zu sein.
Was habt Ihr gelesen im Urlaub oder lest es noch? Freue mich über Anregungen!
Dienstag, 25. August 2015
Montag, 24. August 2015
Aus dem Urlaub zurück Teil 2
In der SZ vom Samstag fand ich in der Wochenendbeilage einen kleinen ironischen Text zu den Ratgebern, die nach der Urlaubszeit die Magazine fluten - meiner gehört wohl dazu. Allerdings: hier und heute stelle ich keine Tipps, die Ihr Euch selber ausdenken könnt vor, sondern lieber eine nette NLP - Technik, das Reframing .
Reframing ist eine Fragetechnik (auch).
Reframing hilft, Dinge in einen neuen Rahmen zu stellen und damit umzuwerten.
Einfaches Beispiel: Wenn es regnet ist das blöd für alle, die (so wie ich heute...) die Wiese sensen wollten, aber super für alle, die sonst ihre Wiese hätten wässern müssen. Wenn ich heute die Wiese nicht sensen muss, habe ich mehr Zeit, um meinen Blogbeitrag zu schreiben.
Eine Reframing - Technik ist, einen Als -Ob - Rahmen herzustellen.
Einfaches Beispiel: Wenn Du nur noch 100 Tage leben würdest, wie sehr würde Dich Regen am heutigen Tag stören? Und was hindert Dich daran, Dich heute schon so zu verhalten, als würde er Dich nicht stören?
Bezogen auf den Urlaub könntet Ihr Euch z.B. fragen: Stell Dir mal vor, Deine Arbeit wäre so erholsam (so freiwillig, so begeisternd) wie (D)ein Urlaub (Bad Karlshafen so wunderschön wie der Lago Maggiore...:-), Deine KollegInnen so entspannt wie die ItalienerInnen). Womit würdest Du dann morgen den Tag beginnen?
Eine Antwort könnte sein: ich würde gut gelaunt aufstehen und nach dem Duschen, genau wie im Urlaub, 20 Minuten Yoga machen. Wenn ich mit der Arbeit beginnen würde, würde ich als Erstes planen, was ich an dem Tag bewältigen kann, dann würde ich planen, womit ich mich belohnen würde. Ich würde mit den Dingen anfangen, die mich am meisten herausfordern und am Nachmittag die eher entspannenden Dinge tun.... (Die Antwort kann selbstverständlich auch ganz anders ausfallen.)
Der zweite Schritt: Was hält Dich davon ab, es genau so zu tun? (Hier können die Einwände kommen, mit denen Du dann weiter arbeiten kannst) Bzw.: womit kannst Du sicherstellen, dass Du genau das tun wirst? (Hier solltest Du Dir vielleicht einen kleinen Belohnungsanreiz ausdenken...Oder Dich schriftlich verpflichten - und diese Selbstverpflichtung vielleicht an einen guten Freund schicken? - die geplante Veränderung für die nächsten vier Wochen durchzuführen.
Vielleicht ist es aber auch so, dass Du nach dem Urlaub, also einer Zeit, in der Du Dein Hirn mal entschleunigen konntest und den Körper in einem anderen Rhythmus bewegt hast als zu Hause, bemerkst, dass Deine Arbeit Dir in Wirklichkeit schon lange keine Freude mehr macht? Und nichts - weder Reframing, noch Erholungsanker, noch die "Augen-zu-und-durch" - Strategie helfen, Dir diese Freude wieder zu geben?
Dann kann es sinnvoll sein, die Arbeitssituation einmal genau unter die Werte - Lupe zu nehmen: Welches sind Deine wichtigsten Werte und welche davon kannst Du in der Arbeit verwirklichen? Denn Werte sind DIE Motivatoren schlechthin - und ohne Motivation hilft die schönste Sonnenbräune nicht, Dich gerne arbeiten zu lassen.
Ein wunderbares Instrument, um Deine Werte heraus zu finden, ist das "RAD DER WERTE", das meine geschätzte Kollegin Yvonne Aehlen als Masterarbeit in der NLP - Ausbildung entwarf.
Morgen mehr!
Reframing ist eine Fragetechnik (auch).
Reframing hilft, Dinge in einen neuen Rahmen zu stellen und damit umzuwerten.
Einfaches Beispiel: Wenn es regnet ist das blöd für alle, die (so wie ich heute...) die Wiese sensen wollten, aber super für alle, die sonst ihre Wiese hätten wässern müssen. Wenn ich heute die Wiese nicht sensen muss, habe ich mehr Zeit, um meinen Blogbeitrag zu schreiben.
Eine Reframing - Technik ist, einen Als -Ob - Rahmen herzustellen.
Einfaches Beispiel: Wenn Du nur noch 100 Tage leben würdest, wie sehr würde Dich Regen am heutigen Tag stören? Und was hindert Dich daran, Dich heute schon so zu verhalten, als würde er Dich nicht stören?
Bezogen auf den Urlaub könntet Ihr Euch z.B. fragen: Stell Dir mal vor, Deine Arbeit wäre so erholsam (so freiwillig, so begeisternd) wie (D)ein Urlaub (Bad Karlshafen so wunderschön wie der Lago Maggiore...:-), Deine KollegInnen so entspannt wie die ItalienerInnen). Womit würdest Du dann morgen den Tag beginnen?
Eine Antwort könnte sein: ich würde gut gelaunt aufstehen und nach dem Duschen, genau wie im Urlaub, 20 Minuten Yoga machen. Wenn ich mit der Arbeit beginnen würde, würde ich als Erstes planen, was ich an dem Tag bewältigen kann, dann würde ich planen, womit ich mich belohnen würde. Ich würde mit den Dingen anfangen, die mich am meisten herausfordern und am Nachmittag die eher entspannenden Dinge tun.... (Die Antwort kann selbstverständlich auch ganz anders ausfallen.)
Der zweite Schritt: Was hält Dich davon ab, es genau so zu tun? (Hier können die Einwände kommen, mit denen Du dann weiter arbeiten kannst) Bzw.: womit kannst Du sicherstellen, dass Du genau das tun wirst? (Hier solltest Du Dir vielleicht einen kleinen Belohnungsanreiz ausdenken...Oder Dich schriftlich verpflichten - und diese Selbstverpflichtung vielleicht an einen guten Freund schicken? - die geplante Veränderung für die nächsten vier Wochen durchzuführen.
Vielleicht ist es aber auch so, dass Du nach dem Urlaub, also einer Zeit, in der Du Dein Hirn mal entschleunigen konntest und den Körper in einem anderen Rhythmus bewegt hast als zu Hause, bemerkst, dass Deine Arbeit Dir in Wirklichkeit schon lange keine Freude mehr macht? Und nichts - weder Reframing, noch Erholungsanker, noch die "Augen-zu-und-durch" - Strategie helfen, Dir diese Freude wieder zu geben?
Dann kann es sinnvoll sein, die Arbeitssituation einmal genau unter die Werte - Lupe zu nehmen: Welches sind Deine wichtigsten Werte und welche davon kannst Du in der Arbeit verwirklichen? Denn Werte sind DIE Motivatoren schlechthin - und ohne Motivation hilft die schönste Sonnenbräune nicht, Dich gerne arbeiten zu lassen.
Ein wunderbares Instrument, um Deine Werte heraus zu finden, ist das "RAD DER WERTE", das meine geschätzte Kollegin Yvonne Aehlen als Masterarbeit in der NLP - Ausbildung entwarf.
Morgen mehr!
Donnerstag, 20. August 2015
Long time ago... Urlaub beendet!
Ich war untergetaucht.
Und ganz tief im Urlaub versunken. Folgte den Spuren im Dunkeln...
Jetzt locke ich mich selber wieder hinaus, zurück in den Alltag.
Das Thema, das sicher nicht nur mich beschäftigt: Wie kann ich wieder gut in den Alltag kommen? Wie motiviere ich mich, etwas neu (etwas Neues) anzufangen? Wie kann ich meine Erholung noch eine Weile retten? Welche Ressourcen kann ich aus dem Urlaub mitnehmen ins Hier und Jetzt (was ja, leider, laut Woody Allen der einzige Ort ist, an dem es ein ordentliches Steak gibt - oder für alle Gemüseesser wie mich: eine ordentliche Möhre!).
Gestern traf ich beim Erledigen (von was auch immer, Erledigen ist ja der Obertitel nach dem Urlaub; wichtig ist: danach nicht wieder erledigt sein...) einen jungen Mann, der genau eine Woche am Garda - See war - der war so voll mit Erlebnissen, Freude, Staunen (und gutem Essen plus Vino Bianco), als sei er sechs Wochen dort gewesen. Der hatte offenbar etwas gerettet in den Alltag.
Ich selber kam früher oft vom Lago Maggiore zurück, voll der guten Vorsätze, fast wie zum Neujahr; dazu passt, dass ich auch dieses Mal wieder bis Ferragosto geblieben bin, da gibts abends bunte Knallerei am See (unten das ist allerdings "Natur" - für Pepper machts keinen Unterschied, sie liegt immer unterm Bett, wenn es ballert).
Also... wie gesagt, früher... hatte ich Vorsätze (weiter jeden Tag schwimmen, Italienisch lernen, meinem Chef mal sagen, dass ich mehr Geld haben will, gelassen bleiben, gelassen bleiben, gelassen bleiben!!!) und deren Erfüllungsgrad tendierte gegen 0%.
Tja, Frustprogramm angeworfen, Urlaubserholung zunichte gemacht.
Jetzt ...
- gebe ich mir schon vor dem Urlaub Zeit, nämlich indem ich meine Rückfahrt so plane, dass ich ein oder zwei oder besser noch drei Tage zum Ankommen habe (Wäscheberge sind ja Göttin sei Dank dieses Jahr ausgeblieben- es war so heiß, dass wir immer nur im Badeanzug oder einem Kleid rumgelaufen sind: morgens kurz gewaschen, mittags wieder angezogen)
- überlege ich mir genau, welchen Vorsatz ich in den normalen Alltag am besten integrieren kann (also: EINEN Vorsatz). Dafür gebe ich mir vier Wochen, eine feste Zeit am Tag (also z.B. abends vor dem Schlafengehen 15 Minuten Meditation) und zur Erinnerung an das gute Urlaubsgefühl lege ich mir einen von den Herzsteinen (s.o.) dazu...An diesen Stein kann ich auch eine Urlaubsressource ankern, z.B. Gelassenheit oder Erholung - wo im Körper fühle ich diese am stärksten? (Ankern habe ich schon mal beschrieben - s. Link)
- benutze ich meine Sprache bewusst, um anzukommen - wir wir wissen liegt in der Sprache die Kraft... Beispiele:
- Ich HATTE einen schönen Urlaub. Ich KAM am Sonntag zurück. (statt: ich bin am Sonntag wieder gekommen...) Bewusstes Nutzen der Zeiten, hier des Imperfektes, das anzeigt, dass der Urlaub vorbei ist.
- Ich BIN gut erholt. (statt: ich habe mich gut erholt) Im Präsens sind die Ergebnisse gegenwärtig, im Perfekt läuft der Prozess weiter - was aber der realen Erfahrung an dieser Stelle widersprechen würde.
- Ich WERDE wahrscheinlich viele Mails haben. Diese WERDE ich nacheinander abarbeiten. Am Ende der Woche WERDE ich alle beantwortet HABEN. (statt: ich hab ja immer viele Mails, die muss ich alle beantworten, ich weiß nicht, ob ich das bis Ende der Woche schaffe.) Mit dem Gebrauch von Futur I und II bringe ich eine zu bewältigende Reihenfolge in meine geplanten Tätigkeiten.
- Ich werde meine Arbeit am Montagmorgen beginnen. (statt: jetzt geht der Stress wieder los... wie ich es schon oft gehört habe, gestern erst im Supermarkt von einem brutzelbraungebrannten Mann, der offenbar das Urlaubsende fürchtete, dem ich aber gerne zugerufen hätte: Mensch, dafür hört der Stress für Deine Haut auf! Klugsch... in, die ich nun mal bin...)
Jedenfalls - morgen noch mehr dazu - kann ich mir den Wiedereinstieg sehr viel schöner gestalten, als das allgemeine Stöhnen und Seufzen ringsherum vermuten lässt...
So, und zum Abschluss für heute noch mal ein Link zu einem sehr klugen und viel - besser - erklärt - als - ich - es - kann - Artikel über Glaubenssätze. Ich hatte gestern meine erste Klientin. Sie "steckt" in einer für sie enttäuschenden Beziehung - und war ganz erstaunt, als ich ihr sagte, dass nicht der Mann "Schuld" hat oder "die Beziehung" enttäuschend ist. Sondern dass sie glaubt, dass es so ist...Die Erklärung dafür findet Ihr im gelinkten Artikel.
Mittwoch, 27. Mai 2015
Ritual zum Wechsel - for women only...:-)
In den Wechseljahren wird Eine noch mal neu gebacken…“
… und das wollen wir gemeinsam an zwei Tagen in einem Ritual feiern.
Wir werden mit Hilfe
von Formaten aus dem NLP Altes loslassen und das Neue verankern und in unsere
Lebenslinie ein – bauen.
Wir werden Massagen, Achtsamkeits -meditationen und sanfte
Yoga – Übungen über die zwei Tage verteilen.
Wir werden mit Unterstützung von Trance und Visionsarbeit
neue Perspektiven für ein Leben nach und während der Menopause erarbeiten.
Vor allem werden wir es uns gut gehen lassen mit leckerem,
vegetarischem Essen und kühlen Getränken, mit Bewegung und Ausruhen und am Ende
werden wir zur Sommersonnenwende übers Feuer springen, um den Wandel zu
bekräftigen.
Die Sommersonnenwende ist traditionell Höhe - und Wendepunkt
des Jahres - deshalb können wir hier besonders gut ein Ritual des Wendens und
Neubeginnens im Einklang mit den natürlichen Rhythmen feiern.
"Ich glaube
einfach, dass man in der Menopause in einen anderen Lebensabschnitt übergeht.
Ich denke auch, wenn man das positiv nimmt, hat es auch was Befreiendes."
Andrea Sawatzki, Schauspielerin
Was nehmen Sie mit:
- ein paar neue Werkzeuge, um mit Wandel umzugehen und damit
glücklich zu werden
- im Austausch mit den Anderen: neue Strategien, um die
Menopause und ihre „Beschwerden“ zu bestehen
- Sie lernen, da Türen zu öffnen, wo Fenster sich schließen
und umgekehrt und finden Zugang zu Ihren persönlichen Ressourcen
- neue vegetarische Rezepte, neue Bekanntschaften, schöne
Erinnerungen…
Für wen ist das Ritual geeignet:
Für Frauen im, kurz vor und nach dem Eintritt der Menopause.
Für Abenteurerinnen, Hausfrauen und kühle Karrieremädels, die ein Wochenende
etwas andres erleben wollen. Für Frauen, die sich trauen.
Was ist eigentlich ein Ritual?
Der Begriff Ritual kommt aus dem Lateinischen (ritualis= den
Ritus betreffend) und bezeichnet eine zeremonielle Handlung, die bestimmte Regeln
und einen festgelegten Ablauf hat. Der damit geschaffene Rahmen gewährleistet
einen besonderen Erfahrungsraum. Die äußere Ordnung, nach der ein Ritual
verläuft, kann unterschiedlich sein. Sie ist abhängig vom sozialen oder
religiösen Kontext bzw. der Absicht. Oftmals sind es teils äußere oder formelle
Handlungen, die vollzogen werden. (aus:
http://www.ilka-stoedtner.de/fragen/was-ist-ein-ritual/)
Termin/Zeit etc.: Freitag 19.06. 18-20 Uhr und Samstag 20.06. 12 - 22 Uhr
(wegen des Abschlussfeuers)
und Pensionen in Bad
Karlshafen, die allerdings rechtzeitig (Hochsaison!) gebucht werden sollten.
Kosten: 195 Euro/Person darin sind enthalten
Verpflegung, Getränke, Seminarunterlagen, Massagekerze
Mitzubringen: Kleidung für drinnen und draußen,
Yoga - oder Iso - MatteFür alle, die von weiterher kommen: es gibt eine
schöne Jugendherberge in Helmarshausen ebenso netteHOTELS
Anmeldung zum Event: martinamlody@t-online.de
Samstag, 23. Mai 2015
Leidenschaftliche ostwestfälische Landkarten...
... gibt es selbstverständlich auch... z. B. heute nachmittag:
oder beim Pokal - Halbfinale (als diese unglaublichen Fans beim Stand von 0:3 die Wolfsburger mit "Ihr könnt nach Hause gehen...!" fast vom Platz sangen...:-))
Das wollte ich zur Ehrenrettung der Ostwestfalen noch mal gesagt haben...:-).
oder beim Pokal - Halbfinale (als diese unglaublichen Fans beim Stand von 0:3 die Wolfsburger mit "Ihr könnt nach Hause gehen...!" fast vom Platz sangen...:-))
Das wollte ich zur Ehrenrettung der Ostwestfalen noch mal gesagt haben...:-).
LANDKARTEN
Zum Wiedereinstieg nach einer längeren Blog - Pause eine nette Geschichte über unterschiedliche "Landkarten".
Das Landkarten - Konzept gehört zu den Kernstücken des NLP - Weltbildes: jeder hat eine eigene Landkarte von der Welt. Es gibt keine "richtigen" oder "falschen" Landkarten, nur nützliche und weniger nützliche. Die Landkarte ist nicht das Gebiet (A. Korzybski).
Neulich, auf dem Friedhof in dem kleinen ostwestfälischen Dorf, aus dem meine Großeltern kamen und wo sie und meine Eltern auch beerdigt sind: Ich schaue nach anderthalb Stunden Arbeit in der heißen Mai - Sonne befriedigt auf das Ergebnis. Alles blüht, schön dicht bewachsen das Grab, wie ein Bauerngarten in Klein - hätte Opa, der ein begeisterter Gärtner war, sicher gefallen. Eine Dorfbewohnerin - älter und eifrige Friedhofsbepflanzerin - ich sehe sie immer, wenn ich auch dort bin - kommt vorbei, bleibt abrupt stehen und sagt zu mir: "Mein Gott, da haben Sie aber noch viel Arbeit vor sich!"
Ich schau sie an und sage verblüfft: "Nee, ich bin fertig!" Was sie wiederum sehr erstaunt - wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig interpretiere...
Diese Gartenpflegelandkarte besteht wohl eher aus symmetrisch angeordneten Begonien mit viel (Unkraut - und Grün - )freier Fläche dazwischen.
Beim nächsten Friedhofsbesuch (es hat lange nicht geregnet, ich muss das schöne dichte Blumenmeer wohl mal gießen...) stellt sich eine frühere Nachbarin neben mich, begrüßt mich mit den Worten "Ich hab Sie gar nicht erkannt, Sie sind auch schon ein bisschen älter geworden, stimmts?" und gibt auf meine begeisterte Antwort auf Ihre Frage nach meiner Tochter (OH, der gehts gut, ich bin Oma geworden und sie wohnt mit der Kleinen jetzt direkt in meiner Nachbarschaft...) folgende kryptische - und in meinen Ohren typisch ostwestfälische - Antwort: "Na, warum nicht? Muss ja wohl sein."
So klingt Begeisterung oder Freude oder Anerkennung auf ostwestfälisch...
Andere Landkarten halt!
Das Landkarten - Konzept gehört zu den Kernstücken des NLP - Weltbildes: jeder hat eine eigene Landkarte von der Welt. Es gibt keine "richtigen" oder "falschen" Landkarten, nur nützliche und weniger nützliche. Die Landkarte ist nicht das Gebiet (A. Korzybski).
Neulich, auf dem Friedhof in dem kleinen ostwestfälischen Dorf, aus dem meine Großeltern kamen und wo sie und meine Eltern auch beerdigt sind: Ich schaue nach anderthalb Stunden Arbeit in der heißen Mai - Sonne befriedigt auf das Ergebnis. Alles blüht, schön dicht bewachsen das Grab, wie ein Bauerngarten in Klein - hätte Opa, der ein begeisterter Gärtner war, sicher gefallen. Eine Dorfbewohnerin - älter und eifrige Friedhofsbepflanzerin - ich sehe sie immer, wenn ich auch dort bin - kommt vorbei, bleibt abrupt stehen und sagt zu mir: "Mein Gott, da haben Sie aber noch viel Arbeit vor sich!"
Ich schau sie an und sage verblüfft: "Nee, ich bin fertig!" Was sie wiederum sehr erstaunt - wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig interpretiere...
Diese Gartenpflegelandkarte besteht wohl eher aus symmetrisch angeordneten Begonien mit viel (Unkraut - und Grün - )freier Fläche dazwischen.
Beim nächsten Friedhofsbesuch (es hat lange nicht geregnet, ich muss das schöne dichte Blumenmeer wohl mal gießen...) stellt sich eine frühere Nachbarin neben mich, begrüßt mich mit den Worten "Ich hab Sie gar nicht erkannt, Sie sind auch schon ein bisschen älter geworden, stimmts?" und gibt auf meine begeisterte Antwort auf Ihre Frage nach meiner Tochter (OH, der gehts gut, ich bin Oma geworden und sie wohnt mit der Kleinen jetzt direkt in meiner Nachbarschaft...) folgende kryptische - und in meinen Ohren typisch ostwestfälische - Antwort: "Na, warum nicht? Muss ja wohl sein."
So klingt Begeisterung oder Freude oder Anerkennung auf ostwestfälisch...
Andere Landkarten halt!
Chaos oder schön? Oder schönes Chaos? Vielleicht fertig?
Donnerstag, 2. April 2015
Glaubenssätze auflösen (nach Steve Wolinsky)
Vorweg: mit "Auflösen" ist nicht "Weg machen" gemeint, sondern eher so etwas wie... eben: auf - LÖSEN. Wenn so eine alte Kern - Identität (wie Wolinsky die tiefsitzenden Identitätsglaubenssätze nennt) sich seit vielen Jahren (oder - kommt erst mal in mein Alter - Jahrzehnten:-)) in unserem limbischen System tummelt und "kleine" Glaubenssatz - Nachkommen gezeugt hat, die wiederum dafür sorgen, dass ein ganzes Feld aus Sätzen wie eine Mauer um einen bestimmten Lebensbereich steht oder besser: wie ein Netz darüber gespannt ist - ja, dann: ist Weg - Machen wirklich schwierig...- und auch unter Umständen nicht ökologisch (denn: wenn die Mauer weg fällt, wer schützt das, was dahinter liegt noch vor den "wilden Tieren"?).
Wozu also etwas ändern, wenn sich nix ändert?
Meine Erfahrung ist: so ein Glaubenssatz, der das erste Mal "beachtet" und dann quasi weich -gestreichelt wird, entwickelt sich. Er lässt Erweiterungen zu. Er ist immer noch Schutz - aber mehr Staketenzaun als Mauer, der die Sicht auf den Garten dahinter gestattet.
In meiner Landkarte hat alles seine Berechtigung, auch "fiese" Glaubenssätze wie "ich bin allein und schwach", "ich bin wertlos", "irgendetwas stimmt nicht mit mir" oder das berühmte "ich bin nicht liebenswert"! Glaube ich bspw., ich sei nicht liebenswert, dann gestattet mir das Leben doch, mich wie die Axt im Walde zu benehmen - der Drops ist, wie meine Freundin Jeannette immer sagte, gelutscht: wenn mich eh keiner liebt, dann kann ich die Sau raus lassen, oder? Wenn ich glaube "Ich kann nichts!" dann bin ich jeder Mühe entbunden, etwas zu versuchen, oder? Fühle ich mich "machtlos", dann brauche ich keine Veränderungen in Angriff nehmen: da kannste ja eh nix machen, ne?
Diesen "positiven Absichten" negativer Glaubenssätze trägt das Modell zum "AufLÖSEN" derselben von Wolinsky Rechnung, indem immer wieder nachgefragt wird: hast Du diesen Satz benutzt, um etwas zu erreichen, auszuweichen, aufzuschieben?
Außerdem benutzt Wolinsky etwas, das ich aus der Meditationspraxis kenne, er nennt es "Ziehe die Etiketten ab" und spüre die reine Energie. In der Meditation und in dieser Übung geht es darum, die Bewertungen, die uns das Leben schwer machen, wie Etiketten für einen Moment abzulösen und einfach nur zu spüren, was eine Emotion wirklich ist: reine Energie, weder negativ, noch positiv!
Auf gehts: Finde einen Glaubenssatz, der Dich sehr beeinträchtigt (auch und gerade, wenn Du ihn schon lange "besitzt" und "benutzt")- Bsp: Mir hört keiner zu!
Wer hat Dir das beigebracht? Wer hat Dir das vorgelebt? Auf welchen Erfahrungen beruht der Glaube?
Wo in Deinem Körper spürst Du diesen Satz (geh innerlich in eine Situation, in der Du DAS glaubst und schau dann, wo Dein Körper jetzt weiß, das Du das glaubst)? Geh dorthin und löse die Etikette (den Namen des GS) ab und spüre die Energie in Deinem Körper. Spüre nach, ob es Deine Energie ist - wenn nicht, stell Dir die Person vor Dir stehend vor, von der die Energie kommt und lass sie dorthin fließen.
Wiederhole diesen Prozess immer, wenn Du eine der folgenden Fragen mit "Ja" beantwortest:
1. Hast Du diesen GS je benutzt, um irgendetwas zu managen?
2...., um etwas zu verhindern?
3...., um vor etwas auszuweichen?
4...., um aus irgendetwas heraus zu kommen?
5...., um etwas aufzuschieben?
6.... als einzige Möglichkeit, um ein Problem zu lösen?
7...., um etwas zu rechtfertigen?
8...., um das Leben dramatischer zu machen?
9...., um Dich besonders und anders oder besser als die anderen zu fühlen?
10...., um das Leben interessanter zu machen?
11...., um andere zu kontrollieren?
Schau jetzt, was mit Deinem Glaubenssatz los ist: wo spürst Du ihn jetzt im Körper? Gibt es eine andere Formulierung, die Du vielleicht wählen würdest, z.B. "Dieser Orthopäde hat mir nicht zugehört, das liegt daran, dass ich nicht insistiert habe!"
Viel Spaß erstmal mit diesem Teil des Formats, morgen gehts weiter!
Wozu also etwas ändern, wenn sich nix ändert?
Meine Erfahrung ist: so ein Glaubenssatz, der das erste Mal "beachtet" und dann quasi weich -gestreichelt wird, entwickelt sich. Er lässt Erweiterungen zu. Er ist immer noch Schutz - aber mehr Staketenzaun als Mauer, der die Sicht auf den Garten dahinter gestattet.
In meiner Landkarte hat alles seine Berechtigung, auch "fiese" Glaubenssätze wie "ich bin allein und schwach", "ich bin wertlos", "irgendetwas stimmt nicht mit mir" oder das berühmte "ich bin nicht liebenswert"! Glaube ich bspw., ich sei nicht liebenswert, dann gestattet mir das Leben doch, mich wie die Axt im Walde zu benehmen - der Drops ist, wie meine Freundin Jeannette immer sagte, gelutscht: wenn mich eh keiner liebt, dann kann ich die Sau raus lassen, oder? Wenn ich glaube "Ich kann nichts!" dann bin ich jeder Mühe entbunden, etwas zu versuchen, oder? Fühle ich mich "machtlos", dann brauche ich keine Veränderungen in Angriff nehmen: da kannste ja eh nix machen, ne?
Diesen "positiven Absichten" negativer Glaubenssätze trägt das Modell zum "AufLÖSEN" derselben von Wolinsky Rechnung, indem immer wieder nachgefragt wird: hast Du diesen Satz benutzt, um etwas zu erreichen, auszuweichen, aufzuschieben?
Außerdem benutzt Wolinsky etwas, das ich aus der Meditationspraxis kenne, er nennt es "Ziehe die Etiketten ab" und spüre die reine Energie. In der Meditation und in dieser Übung geht es darum, die Bewertungen, die uns das Leben schwer machen, wie Etiketten für einen Moment abzulösen und einfach nur zu spüren, was eine Emotion wirklich ist: reine Energie, weder negativ, noch positiv!
Auf gehts: Finde einen Glaubenssatz, der Dich sehr beeinträchtigt (auch und gerade, wenn Du ihn schon lange "besitzt" und "benutzt")- Bsp: Mir hört keiner zu!
Wer hat Dir das beigebracht? Wer hat Dir das vorgelebt? Auf welchen Erfahrungen beruht der Glaube?
Wo in Deinem Körper spürst Du diesen Satz (geh innerlich in eine Situation, in der Du DAS glaubst und schau dann, wo Dein Körper jetzt weiß, das Du das glaubst)? Geh dorthin und löse die Etikette (den Namen des GS) ab und spüre die Energie in Deinem Körper. Spüre nach, ob es Deine Energie ist - wenn nicht, stell Dir die Person vor Dir stehend vor, von der die Energie kommt und lass sie dorthin fließen.
Wiederhole diesen Prozess immer, wenn Du eine der folgenden Fragen mit "Ja" beantwortest:
1. Hast Du diesen GS je benutzt, um irgendetwas zu managen?
2...., um etwas zu verhindern?
3...., um vor etwas auszuweichen?
4...., um aus irgendetwas heraus zu kommen?
5...., um etwas aufzuschieben?
6.... als einzige Möglichkeit, um ein Problem zu lösen?
7...., um etwas zu rechtfertigen?
8...., um das Leben dramatischer zu machen?
9...., um Dich besonders und anders oder besser als die anderen zu fühlen?
10...., um das Leben interessanter zu machen?
11...., um andere zu kontrollieren?
Schau jetzt, was mit Deinem Glaubenssatz los ist: wo spürst Du ihn jetzt im Körper? Gibt es eine andere Formulierung, die Du vielleicht wählen würdest, z.B. "Dieser Orthopäde hat mir nicht zugehört, das liegt daran, dass ich nicht insistiert habe!"
Viel Spaß erstmal mit diesem Teil des Formats, morgen gehts weiter!
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