Dienstag, 17. Februar 2015

Amy Cuddy

Heute im +Kommunikation s - Unterricht in der Sprachwerkstatt sprachen wir noch einmal über das Video vom TED - Vortrag von Amy Cuddy, das ich vor einem Jahr (13.01.2014) hier gepostet habe.

Danach übten wir ein "+Vorstellungsgespräch" und die TeilnehmerInnen fragten mich, ob sie vorher auf die Toilette gehen sollten, um die Power Poses einzunehmen... Tja! Why not!

Es kommt immer so lustig rüber, dieses "Fake it till you make it" - aber hat jemand es mal wirklich ausprobiert? Wie ist es, einfach mal für fünf Minuten eine Power Pose einzunehmen und dann in eine vorher angstbesetzte Situation zu gehen? 


Sie braucht kein Training in Power Positions... sie ist immer gerade richtig angespannt oder - lässig!


Oft hören wir uns solche netten, gut gemachten Vorträge ja an, ohne dass  sie in unserem eigenen Verhalten irgendeine Folge haben: ja, mag sein, dass das funktioniert, aber bei mir nicht... (aus DIESEN überaus schwerwiegenden Gründen: zu alt, zu jung, zu dick, zu ... kann dies nicht und das schon gar nicht und im übrigen sind die Amerikaner eh alle so oberflächlich...:-)).
Wie siehts aus, wer erklärt sich bereit, es mal auszuprobieren und hier (oder per Mail) davon zu berichten??? Traut Euch!!!

Vielleicht funktioniert es sogar, die eigene +Motivation (z.B. für eine +Diät oder ein )hilfreiches +Coaching) in Gang zu bringen, wenn wir jeden Morgen auf die von Cuddy beschriebene Art und Weise ein bisschen mehr Testosteron in unseren Kreislauf pumpen (aber Vorsicht! Nicht zu viel... sonst schubsen wir noch unseren Chef vom Sessel...:-))


Montag, 16. Februar 2015

Ziele wirkungsvoll formulieren...

...damit wir sie erreichen können - ein Kernbestandteil des NLP.

Und - wie formuliere ich Ziele wirkungsvoll?

Ich habe momentan zwei Ziele:
-Abnehmen und - im Rahmen der "7 - Wochen - ohne " - Aktion der Evangelischen Kirche - mindestens in der Fastenzeit nicht mehr "urteilen" (für weniger trivialbuddhistisch Angehauchte: lästern). 

Ziel 2: Ich gehe mir selber auf die Nerven damit, dass ich selbst harmlose Menschen, die mir im Straßenverkehr ohne böse Absicht die Vorfahrt nehmen oder die mir auf dem Waldweg in bester Absicht schon von Weitem zurufen: "Der Hund gehört an die Leine!" gleich mit einem Etikett versehen muss und dann geht die Emotionsmaschine in Gang: "Idiot!" und "Intoleranter Spießer" gehören zu meinen Urteilen und selbst an milderen Tagen kann mich jemand, der mir im Supermarkt an der Kasse den Karren in die Hacken schiebt schon zu fünfminütigen inneren Dialogen zum Thema "Die allgemeine Rücksichtslosigkeit der modernen Welt" bringen. Was wiederum meine Laune massiv verschlechtert und - ca. 1 Mio Meilen entfernt von Souveränität ist. Außerdem ist es natürlich richtig schlecht für mein Karma...:-) wenn ich immerzu - als sei ich der liebe Jesus oder Buddha oder Mutter Teresa persönlich - so tue als wisse ich immer, immer, was richtig und falsch ist... DAS will ich nicht mehr. Ich will NICHT MEHR LÄSTERN! 

Und? Klappt es? 

Nein, je mehr sich Aschermittwoch = Start der "Läster"-Fastenzeit nähert, umso mehr drängt es mich, hier noch was Bösartiges abzulassen und dort noch festzustellen, dass DAS MIR sicher nicht passiert wäre oder DIESES ja nun wirklich nicht gut geheißen werden kann usw. usw. usw.

Ziel 1: Und so verhält es sich mit dem
-Abnehmen: Ich habe schon abgenommen, ich weiß, wie es geht (Achtsamkeit ist auch hier die Lösung - einfach nur essen, wenn ich hungrig bin und so viel, bis ich satt bin), die Maßlosigkeit meines Essens geht mir entsetzlich auf den "Keks" - aber mir geht auch sehr auf die Nerven, immer wieder zu denken: "Ich will nicht mehr so viel essen...!" (in 200 sprachlichen Varianten). Weil sich dann sofort irgendwo in meinem Inneren ein - stummer - Widerspruch regt: "Phhh!" (trotzig) ist ungefähr die verbalisierte Form davon. 


Immer, wenn dieses Phhhh!!! kommt, habe ich das sofortige und gierigste Bedürfnis, meinen Mund wie ein Kuckucksvogelkind im Meisennest aufzusperren und alles Essbare im Umkreis von 10 Metern HI - NEIN - ZU -STOP - FEN!!!

Ha! Sagt die NLPlerin in mir, kein Wunder. Du solltest vielleicht mal schauen, was überhaupt Dein
-ZIEL ist. Bisher hab ich nur gehört, was Du NICHT mehr willst. (Würdet IHR einem Wegweiser folgen, der mitten am Potsdamer Platz in Berlin steht und auf dem man lesen kann: "Hier gehts raus aus Berlin!"?)


Versuchen wirs doch mal mit dem Formulieren eines wohlgeformten Ziels für "Nicht mehr lästern"

Lösungsorientierte Frage: Was willst Du denn stattdessen?

- Ich will fremde Menschen und auch FreundInnen und Verwandte unvoreingenommen und mit offener, wohlwollender Anteilnahme betrachten: Ah, so seid Ihr also gerade drauf, interessant! Was passiert wohl als Nächstes? Was möchte ich jetzt tun (meine Interessen anmelden, schweigen, drüber nachdenken... etc.)

Kann ich das Ziel aktiv erreichen? 

- Ja, natürlich, denn - auch wenn andere sich "komisch" verhalten, mein Urteil ist auch wirklich nur MEIN Urteil. Also liegts an mir, das zu ändern.

Welchen Preis muss ich für das Erreichen des Ziels bezahlen? 

- OH, jetzt kommen wir den Einwänden näher, denn was gibts Schöneres, als mit Freundinnen oder meiner Tochter oder meinem Mann, über Menschen, die uns "geärgert" haben abzulästern? Bisher sah ich das als gewaltfreie Form des Aggressionsabbaus - andernfalls ich die Leute vielleicht ... schlagen? würde. Und es stellt natürlich superviel Gemeinsamkeit her, miteinander zu lästern und sich der eigenen .. Überlegenheit zu vergewissern. Dafür müsste ich einen Ersatz finden. Und das auch noch meinen FreundInnen, unter denen ich als besonders spitzzüngig (und witzig!) gelte, klar machen. Okay, also über den Preis muss ich nachdenken.

Sind alle in meinem Umfeld bereit, dieses neue Verhalten mitzutragen?

- Wahrscheinlich - s.o. - erstmal mit Verblüffung und Unglauben. Dann... ich muss es vielleicht einfach transparent machen...

Welches Ziel steht HINTER dem Ziel "nicht mehr lästern"?

- Nun... ich denke schon, dass ich dadurch ein besserer Mensch werde, aber zunächst auch ein (noch) besserer - wenn ich nicht nur für den Zeitraum des sondern auch darüber hinaus die Landkarten von anderen vor allem als Bereicherung sehe und erkennen lerne, wie viel Lösung selbst im "problematischsten" Verhalten steckt, dann werde ich Menschen noch besser als bisher unterstützen können, ihre Ziele zu erreichen.

Ist das Ziel in genügend kleine Schritte unterteilt? Wie konkret ist es? 

- Erstmal die sieben Wochen der Fastenzeit, dann wird evaluiert... Und als Begleitung wähle ich Euch, liebe LeserInnen... und meine Familie, der ich die konkrete Ergebnisse berichte.

Und jetzt... kommt ein kleiner Trick, die Wunderfrage nach Steve de Shazer: Wenn heute Nacht eine Fee kommen würde und Dich mit ihrem Glitzerstab berührte und morgen... ist das Problem gelöst, das Ziel erreicht - was wäre das Erste, das Du fühlen, sehen,sagen, hören würdest?

(Dazu gibts hier Ende der Woche einen Podcast.)

Auf jeden Fall ist mir jetzt klar, wie es gehen KANN, dass ich dieses ZIEL erreiche:
Positiv formulieren,
aktive Erreichbarkeit überprüfen
den Preis dafür erkennen und bezahlen
das Umfeld mit einbeziehen
das große
-Ziel darüber finden und formulieren

die einzelnen Schritte erkennen und benennen
konkrete Zeiten und Tätigkeiten festlegen, einen Mentor finden
das mit allen Sinnen vorweg nehmen...

So geht das also im NLP - Coaching: Wohlgeformte Ziele formulieren!



Zur Erreichung dieses Ziels muss - sprichwörtlich - noch ne Menge Holz gehackt werden - bisher war ich eine ziemliche Holzhackerin...

Montag, 2. Februar 2015

Die letzten beiden Stufen der Dilts - Pyramide und die Füße von Emilia...

Wie in der letzten Woche versprochen: es geht weiter mit der Dilts - Pyramide, letzte und vorletzte Stufe...
Ich - Identität- was heißt das? Und wie baue ich diese Stufe in mein Diät - Coaching (oder sollte ich lieber sagen: Das Wohlfühl-Essen-Lernen-Coaching?) ein?
Achtung, es wird ... wichtig, philosophisch, bedeutungsvoll... Denn: wenn ich auf dieser Stufe Veränderungen durchführe, dann verändere ich mein Leben komplett (was nicht immer ökologisch sein muss... was das heißt? Später, liebe Kinder! Wenns um Ziele geht...), da sie auf alle darunter liegenden wirkt. Deshalb versuche ich im Coaching erst einmal zu schauen, ob auf dieser Stufe etwas ist, das meinen Klienten helfen kann. Vielleicht ohne dass sie wissen, dass es (noch) da ist oder ohne dass sie bisher analysiert haben, dass es wichtig ist.
Beispiel: Eine Klientin im Diät - Coaching (oder, s.o. Wohlfühl-Essen-etc.-Coaching:-)) sagt von sich, wir verabschieden uns schon und sind draußen vor der Tür, dass sie sich immer als "Amazone" gefühlt hat. Frühe Feministin, Motorradfahrerin, unabhängig, wild. Ich frage, wie sie sich so eine Amazone äußerlich vorstellt. Sie fängt sofort an zu lachen und sagt: "Na, sicher nicht son Fettkloß, wie ich jetzt bin!" Ich sage, dass auch Amazonen sich mal eine Auszeit gönnen dürfen... Als sie 14 Tage später wieder kommt, sagt sie: "Die Auszeit ist vorbei - ich habe alte Fotos geschaut und ich habe gemerkt, dass dieser Amazonen - Teil von mir wieder sein Recht haben will!" Von da an war das Coaching fast überflüssig, die Klientin hatte den Teil ihrer Identität, den sie brauchte, um besser zu essen und Sport zu machen, endlich wieder gefunden.
Unsere Identität, bzw. der Wunsch, nicht nur eine Rolle zu spielen, sondern ICH zu sein, kann uns dazu motivieren, Grundsätzliches in unserem Leben zu verändern. Die Richtung, die wir dabei gehen, ist die auf Stufe 6, die Sinn-Stufe; die wichtigste Frage in unserem Leben ist die nach dem Sinn: Wozu ist es gut, dass ich da bin, dass ich dies und das tue, dass ich mit dieser und jener Person zusammen bin etc. (Natürlich wissen wir alle seit "Per Anhalter durch die Galaxis" vom genialen Douglas Adams, dass die wirkliche Antwort darauf "42" ist...). Manche TrainerInnen und InterpretInnen der Pyramide nennen diese Stufe auch "Vision" - dadurch wird klar, dass es um mehr geht, als Werte (s. Stufe 4), es geht um die Zukunft, die ich durch mein Handeln, meine Fähigkeiten, meine Glaubenssätze etc. in dieser Gegenwart erreichen bzw. entwerfen will. Und da reicht es beim Diät - Coachen nicht, sich in der Zukunft einfach nur in einem netten Kleidchen zu sehen... Das motiviert die Wenigsten, 6 Monate oder noch länger durchzuhalten, was sie als "Mangel" empfinden. Aber wenn ich frage: Was wollen Sie noch (außer dem netten Kleidchen und bessrem, weil beweglicherem Sex...), was wollen Sie damit bewegen in der Welt, dass Sie gesünder leben und essen, für wen tun Sie das, was wollen Sie in den nächsten 10 (oder auch erst mal 2) Jahren dadurch erreichen, dass Sie Nutella durch Müsli ersetzen...? Dann kommen häufig wirklich bewegende Antworten - die nicht nur mich emotional berühren sondern auch die Klienten in die Zukunft "bewegen": Ich will meinen Kindern zeigen, dass es geht, aus einem aussichtslos erscheinenden Zustand herauszufinden! Ich will meiner Tochter die Angst vor dem Älterwerden nehmen. Ich will auf dem Jacobsweg gehen und endlich wieder das Wesentliche fühlen (nicht nur meine Fettschichten). Ich will zeigen, dass man sich aus jeder Abhängigkeit lösen kann.
Für mich ist die Antwort (obwohl ich alle die Antworten oben auch unterschreiben könnte) - und jetzt kommen wir zu Emilias Füßchen, die ich heute morgen in den Händen hatte: Ich will mit Emilia nicht nur auf den Spielplatz gehen, sondern auch Rad fahren, Schwimmen gehen, Wandern - das alles, um ihr zu zeigen, dass sie es sogar wert ist, dass ich von meinem Sofa und meiner Nutella lasse...:-), dass Liebe Berge versetzen kann - sogar Berge von lange gepflegtem Speck...:-). Klare Zukunftsvision...

Sonntag, 1. Februar 2015

Diätcoaching

Nach etlichen Versuchen und vielen geduldigen KlientInnen, habe ich ein neues Konzept zum Diät - Coaching herausgebracht, das erfolgversprechend ist - und für 1 - 4 Personen gleichzeitig angeboten wird.

Schaut es Euch mal an und sagt mir, ob noch etwas fehlt...(zu den Punkten 1 - 6 gibts in den nächsten Tagen die Erläuterungen)

Diätcoaching

Abnehmen ist leicht – weniger essen, mehr bewegen! Abnehmen ist schwer: der innere Schweinehund boykottiert jede Leichtigkeit. NLP und Hypnose sind bewährte Techniken, um den inneren Schweinehund zu versöhnen und uns zu helfen, unsere Ziele schneller, leichter und glücklicher zu erreichen.
Inhalte:
1.    Aller Anfang ist Schwer(e)
2.    Übernimm Verantwortung – Jetzt!
3.    Entrümpeln
4.    Quellen, aus denen Du Leichtigkeit schöpfen kannst
5.    Auf der Suche nach dem Schweinehund
6.    Finale – die neue Ess - Strategie
Ziele:
- die TeilnehmerInnen können nach dem Coaching ihre Ressourcen zur Unterstützung einer Diät abrufen
- die TeilnehmerInnen können motiviert bis zum gewünschten Gewicht weiter abnehmen
- die TeilnehmerInnen haben die positive Absicht des übermäßigen Essens gewürdigt, können es damit loslassen und durch gesündere Verhaltensweisen ersetzen
Formate:
6 x 1 ½ Stunden
Außentermin, Wanderung

Referentin: Martina Mlody
Anzahl Teilnehmerinnen: 1 - 4
Kosten: 350 € gesamt (pro TNin kommen 50 Euro dazu wegen der Erstellung der erforderlichen Unterlagen und der Hausbesuche)

Freitag, 30. Januar 2015

Dilts Pyramide als Coachinginstrument

Wie versprochen: jede Woche ein NLP - Tool kostenlos  - zum 10 jährigen Bestehen von Martina Mlody Coaching + Kommunikation.
Heute: die Dilts Pyramide, Robert Dilts , NLP - Trainer der ersten Stunde, hat dieses Multi - Werkzeug entwickelt - auch bekannt unter: Modell der logischen Ebenen im NLP.
Ich benutze sie in vielen verschiedenen Coaching - Situationen, z.B., um einen Elevator Pitch zu entwerfen oder zu schauen, ob und wie ein Klient/eine Klientin Veränderungen im Beruf wünscht, sprich, auf welcher Ebene es hakt.
Für mich selber (und einige KlientInnen) habe ich sie auch schon gebraucht, um (s. Thema vom vorigen Eintrag) zur Wunschfigur, bzw. - fitness zu kommen. Man kann sich Fragen zu den einzelnen Ebenen stellen und/oder die Schwachstellen einer Strategie herausfinden; außerdem kann ich schauen, wo ich mit Veränderungen ansetzen muss: Veränderung geht laut Dilts (zumindest bei Erwachsenen) immer von oben nach unten. D.h.: ändere ich meine Glaubenssätze, ändere ich meine Fähigkeiten und mein Verhalten, was wiederum auf meine Umwelt wirkt. Ändere ich das, was ich über meine Identität glaube, verändern sich auch Werte und damit meine Motivation und Glaubenssätze. Usw. Das macht auch klar, dass Veränderung in meiner und nicht in der Verantwortung meiner Umwelt liegt!



Auf der Ebene der Umwelt muss ich klären, ob die Zeit richtig gewählt ist und meine Umgebung mich unterstützt; ich denke, momentan ists gerade günstig für mich, alle sind von den Feiertagen noch SATT und der Winter ist eine schöne Zeit für den Neuanfang und den Rückzug ins Zuhause. Zeit für Sauna(die das Basenfasten unterstützt), Zeit für Tee (dito).
Was mein Verhalten angeht: Bewegung ist steigerbar z.B. kann ich an mindestens 3 Tagen (abhängig von meinen Stundenplänen) in der Woche das Auto stehen lassen und das Fahrrad nehmen. Habe ich letzte Woche schon gemacht - diese Woche wars mir zu nass, da geht also noch was. Ansonsten:


Pepper, die hier auf mein Enkelkind aufpasst ist ne Supertrainerin. Der Pep Guardiola unter den Fitnesstrainern sozusagen (zu dieser Art des Vergleichs gibts in der SZ eine nette Glosse von Tex Rubinowitz...). Also habe ich mit Basenfasten angefangen (bis Sonntag noch) - das wirklich einzige, das danach wirkt: Achtsamkeit beim Essen. Also essen, bis ich satt bin und nicht drüber...
Die nächste Ebene ist die der Fähigkeiten - damit meine ich vor allem Ressourcen. Welche meiner Stärken muss, kann ich aufrufen, damit der Vorsatz eine Realität wird? In meinem Fall hilft mir vor allem meine Fähigkeit, Dinge selbständig bis zum Ende "durchzuziehen", die ich in drei Selbständigkeiten gezeigt habe. Auch meine Fähigkeit aus dem Yoga, mich auf meinen Körper zu besinnen. Ebenso eine Fertigkeit, die ich in meiner NLP - Ausbildung gelernt habe: in Trance zu gehen und mein Unbewusstes anzusprechen.
Welche Glaubenssätze können mich unterstützen? Und welche stehen noch im Weg? Ich glaube, dass ich intelligent bin und dass intelligente Menschen auf sich achten und gesund und fit leben. Na, bitte! Und was steht mir im Weg? Oh, ich glaube auch, dass mir leckeres genussreiches Essen zusteht - als Entschädigung für verschiedene "Kränkungen" in Beruf und Privatleben ...dahinter steht auch der Glaubenssatz, dass leckeres Essen immer (!!!) dick machendes Essen ist. Na, den kann ich wiederlegen, ich mache gerade die Erfahrung, dass Gemüse... KÖSTLICH sein kann - ich brauche mir bloß mein Kochbuch von Attila Hildmann anschauen...
Die nächsten beiden Ebenen ... brauchen einen eigenen Eintrag - der folgt morgen. Bis dahin schon mal viel Spaß mit Dilts Pyramide. Wer ist an weiteren Einsatzmöglichkeiten dieses Werkzeugs interessiert? Es gibt einige gute NLP - Bücher, die ich Euch vorstellen werde im nächsten Post, in dem die Pyramide erklärt wird.


Mittwoch, 28. Januar 2015

Alle Jahre wieder...

...zum Jahresbeginn: die Zeitungen sind voll mit Diät - Ratgebern, Diäten, Wunderkuren und - pillen.
Im Zeitmagazin vom 15.01.2015 steht dazu ein langes Interview mit David L.Katz (ich weiß allerdings nicht, ob das auch online verfügbar ist). Herr Katz ist Professor für Medizin an der Yale University und spezialisiert auf Erforschung und Prävention chronischer Krankheiten. Dabei spielt die Ernährung eine große Rolle.

Allerdings! Er sagt, es gibt nur wenige simple Regeln, an die Menschen sich halten müssen, um gesund zu leben: "Esst Gemüse, esst Obst, esst Vollkornprodukte, esst keine Fertigessen, und übertreibts nicht mit Zucker, Fleisch und Milchprodukten. Das war´s. So einfach ist es. Und morgen wird es immer noch wahr sein. Und nächste Woche auch."

Warum steht das nicht oder meist sehr eingeschränkt in all den schlauen Büchern, die in den Buchläden um diese Jahreszeit im Schaufenster stehen? Warum lesen wir das nicht als Einleitung zu obskuren Ananas und Eiweiß - Diäten? Tja, weils das, laut Herrn Katz, schon war. Und damit kann kein Mensch eine Zeitung, geschweige denn ein Buch voll schreiben.

Allerdings weiß ich gut aus der Praxis mit meinen Diät - Coaching - KlientInnen, dass das rechte Maß auch noch eine "gewichtige" (Sorry für den Kalauer...:-)) Rolle spielt.

Und um das einzuhalten brauchts Motivation!!! Und manchmal auch die Hilfe eines Coachs...

Ich mache gerade ein ein - oder (ich weiß noch nicht genau...)zweiwöchiges Basenfasten - und meine Motivation ist: ich fühle mich nicht mehr gut, ich habe Wasser in den Beinen, was unhübsch ist (oooops, eine Negation)... hässlich gar! Und leider reiche ich auch nicht mehr ganz runter zum Wanderschuh, wenns ans Zubinden geht.

Motivation also: Beweglichkeit, Schönheit, Gutes Gefühl.

Reicht das schon, um dran zu bleiben? 

Ich glaube, das muss ich ein wenig aufpeppen, z. B. mit "WERTEN". Für welchen meiner Werte ist das gut, dass ich faste und schöner, beweglicher und mich besser fühlend werde? Auf jeden Fall ist Eigenständigkeit ein Wert und die will ich mir auch noch in 20 Jahren erhalten. Dafür ists gut, beweglich zu sein (wie ich am WE im Carolinum beim Praktikum zur Seniorenbegleiterin gesehen habe). Und ein gutes Körpergefühl gibt mir gute Laune und die befriedigt wiederum meinen Wert Optimismus.

Okay, das zieht mehr! 

Was meint Ihr, was befriedigt, reizt, motiviert Euch beim und zum Abnehmen bzw. gesunden Essen?
So wird es wahrscheinlich eher nix mit der gesunden Eigenständigkeit bis ins hohe Alter...
Aber wie Professor Katz auch sagt: "Jeder Erwachsene weiß: zu erreichen, was sich lohnt, dauert eine Weile und ist ein bisschen anstrengend...!"

Dienstag, 20. Januar 2015

Zehn Jahre Coaching + Kommunikation

Ja, stimmt wirklich: ich bin schon seit 10 Jahren dabei - und einige meiner KlientInnen und TeilnehmerInnen haben mich seitdem begleitet, waren immer mal wieder in Seminaren, haben mit mir ein Coaching durchlebt. Anregungen bekomme ich aber auch von denen, die nur 1 x kommen, auch und gerade von den TeilnehmerInnen der "Maßnahmen", die meist ja nicht freiwillig bei den Bildungsträgern auflaufen. Insbesondere habe ich dort und von ihnen gelernt, dass Veränderungen IMMER von Dir selbst kommen und IMMER in Deiner eigenen Landkarte Sinn machen müssen. Was ICH für wohlgeformt und angemessen halte, spielt überhaupt keine Rolle. Deshalb ist meine neue Definition des Coach - Berufs (oder der Coach - Tätigkeit) KATALYSATOR. Ein Katalysator verändert in chemischen Reaktionen nämlich weder das Ergebnis, noch die Ausgangsmaterialien, noch sich selbst. Er ist einfach dazu da, die REAKTION  zu beschleunigen. Um das chemische Geschehen wieder zu verlassen, sobald die Reaktion abgeschlossen ist. 
Im Laufe der nächsten 10 - 12 Monate werde ich das Jubiläum zum Anlass nehmen, aus verschiedenen Veranstaltungen der letzten 10 Jahre, katalytische NLP - Formate oder andere Übungen hier im Blog zu veröffentlichen, vielleicht auch mit ein paar Geschichten zu deren Wirkgeschichte in meiner zehnjährigen Trainerinnen - und Coachtätigkeit.
Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen und freue mich auf Anfragen zu den Formaten und zum Selbstcoaching - nach dem Motto: sei Dein eigener Katalysator!!! (Ich versuche die hier dargestellten Übungen so zu formulieren, dass das auch gelingen kann - auch ohne Seminar. Auch wenn ich mich natürlich freue, wenn Ihr Euch bei mir (an)meldet.)


Coaching in der Bremer Str. 25 in Bad Karlshafen - Klient: Jack, der Pirat. Anlass des Coachings: Der Klient sucht eine sinnvolle Tätigkeit!